Das KultusministerInnen der Länder hat sich nach der Beratung mit Gesundheits- und BildungsexpertInnen darauf verständigt, weiterhin in Schulen den Regelbetrieb stattfinden zu lassen- sofern das Infektionsgeschehen dies weiterhin zulässt.

Nach wie vor ist es nicht absehbar, ob in den Schulen verschärfte Hygienemaßnahmen umgesetzt werden müssen. 

Zur Zeit können wir nach Szenario 1 unterrichten.

Szenario 1: Regelbetrieb ohne Abstandsgebot

  • Der Präsenzunterricht findet im Klassenverband und in den regulären Lerngruppen statt.
  • Die Betreuung im Rahmen der „Betreuenden Grundschule“ erfolgt im Regelbetrieb.
  • SchülerInnen, die aufgrund eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit sind, erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.
  • Die Hygienemaßnahmen laut dem geltenden Hygieneplan müssen eingehalten werden.

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Bei weiterhin steigender Infektionsrate könnte das Abstandsgebot in Kraft treten müssen. Dann wird das Szenario 2 umgesetzt werden müssen.

Szenario 2: Eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot

Sollte das Infektionsgeschehen weiter ansteigen, werden für eine Schule, eine Region oder das Land das generelle Abstandsgebot und ggf. weitere Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen in Schulen wieder eingeführt.

  • Ein Wechsel zwischen Präsenzunterricht und häuslichen Lernphasen wird erforderlich.
  • Die 2., 3. und 4. Klassen werden in zwei Lerngruppen geteilt, so dass der Unterricht für die SchülerInnen dieser Klassenstufen im wöchentlichen Wechsel zwischen Unterricht in der Schule und den schriftlichen Arbeitsaufträgen zu Hause stattfindet.

  • Die 1. Klassen werden in zwei Lerngruppen geteilt, die täglich im Schichtwechsel unterrichtet werden:  Schicht: 08.00 – 09.40 Uhr/  Schicht: 10.10 – 11.50 Uhr

  • Die Lerngruppe des Schulkindergartens ist in diesem Schuljahr so klein, dass eine Teilung nicht erforderlich ist. Für diese SchülerInnen ändert sich demnach auch im Szenario 2 gar nichts.

  • Eine Notbetreuung wird angeboten.

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Auch das Szenario 3 ist geplant.

Szenario 3: Temporäre Schulschließung

Aufgrund der innerschulischen, regionalen oder landesweiten Infektionslage wird der Präsenzunterricht für einen Teil der Schule (einzelne Klassen oder Klassenstufen) oder die gesamte Schule untersagt. Der Unterricht muss ausschließlich als Fernunterricht erfolgen.

Alle SchülerInnen unserer Schule würden wochenweise mit Aufgaben in Form eines Wochenplanes versorgt werden. Die Aufgaben würden regelmäßig kontrolliert werden, um den Kindern eine Rückmeldung über ihren Lernfortschritt zu geben. Es ist auch geplant, online Aufgaben zu erteilen und Onlinetreffen zu organisieren.