Am Donnerstag, dem 22.02.2018 unternahmen die evangelische und die katholische Religionsgruppe der 3./4. Klassen einen Ausflug zur Synagoge in der Mainzer Neustadt.

Schon von außen konnten wir sehen, dass diese Synagoge ganz besonders gebaut ist. Überall entdeckt man schräge Dächer, Wände und Fenster. Der Gemeinderabbiner Herr Vernikovsky, der uns herzlich empfing, erklärte uns, dass die Gebäudeteile hebräische Buchstaben darstellen. Zusammen ergeben sie das Wort „Kedduscha“, was so viel bedeutet wie Heiligung. Im Inneren der Synagoge fielen uns im Gottesdienstraum die goldfarbenen Wände auf, an denen wieder hebräische Schriftzeichen zu sehen sind. Zusammen mit Herrn Vernikovsky überlegten wir, was in der Synagoge und in unseren Kirchen gleich ist und welche Dinge jede Religion für sich hat. Dann durften wir den Thora-Vorhang aufziehen und die vier Thora-Rollen, die besonders schön verziert und mit Stoff verhüllt sind, betrachten. Am Ende der Führung gingen wir die Treppen zur Empore hoch und konnten uns die Synagoge von den oberen Sitzplätzen anschauen. Herr Vernikovsky gab uns noch mit auf den Weg, dass alle Religionen und auch alle Menschen, die an keinen Gott glauben, gleich wichtig und besonders sind.